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In Presseberichten

wurde Sabine Dreier als „eine der profiliertesten Musikerinnen ihres Faches“ (Wiesbadener Tagblatt) bezeichnet. Darin heißt es auch:„Kompositionen des letzten und diesen Jahrhunderts, die durch ihre Charakterstärke (nicht zuletzt auch ein Ergebnis der Interpretation) die Zuhörer in ihren Bann schlugen. Gleich mit den ersten Noten der Fantaisie pastorale hongroise von Albert Franz Doppler hatte die Flötistin Sabine Dreier die schwermütige Stimmung etwa eines einsamen Hirten eingefangen. Mit weichem vollem Klang ließ sie die reichhaltigen Verzierungen aus dem Instrument quellen, um so von der Ruhe zu tanzender  Rhythmisierung zu finden.

Die Frankfurterin, die im Laufe ihrer bisherigen Karriere immer alte und moderne Musik zu verbinden suchte,…zeigte am völlig anderen Bild von Alfredo Casellas Sicilienne et Burlesque ihre Fähigkeit, Klangfarben herauszuarbeiten. Dahinrauschende Flötenfiguren…wechselten zu hart rhythmisierenden nicht immer so schmeichelnden, aber erregenden Motiven. In den Höhen immer recht intensiv wechselte der Ton des Instruments von füllig bis heiser, hauchend; lachte, zwitscherte, sang.“

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: “Sabine Dreier mit ihrer samtig-warmen Barock-Traversflöte war in der galantesten Manier zur überzeugenden Wortführerin dieser rhetorisch so vielgestaltigen Musik bestimmt.“

Weilburger Tageblatt: “Wunderschön überspannten abgerundete, weiche Spannungs- und Ausdrucksbögen die „Sonate e-moll“ von Antoine Mahaut. Das schnellfüßige Allegrotempo … sowie die fließende, expressiv gesteigerte Melodie zum rhythmisch bewegten Finale hinterließen einen tiefen Eindruck….beherrschten vollkommen rasante Läufe das Geschehen. Erstaunlich hierbei die Konzentrationsfähigkeit der Flötistin, wie sie die Spannung in atemberaubenden Läufen aufbaut und im nächsten Moment zu spielerischer Heiterkeit völlig entspannt zurückfindet.“

Frankfurter Rundschau: “Dies kommt auch ihrer Interpretation von Franz Schuberts „Ihr Blümlein alle“ zugute. Absolut sicher in der Atemtechnik bewies Sabine Dreier, dass Sie eine hochqualifizierte Soloflötistin mit absolut sicherer Linienführung und hervorragender Fingertechnik ist.“

Wiesbadener Kurier: “Diese Eindringlichkeit wurde auch in der Musik spürbar. „Reminiscence“ des israelischen Komponistin Josef Dorfman … Sabine Dreier stellte die kurzen Stücke über dies so technisch ausgereift und innerlich belebt dar, dass sich wohl niemand deren Reiz entziehen konnte. Ein überzeugendes Votum für zeitgenössisches Musikschaffen…“

In einer CD-Besprechung (Anna Bon di Venezia: Sechs Sonaten für Traversflöte op. I) des Nordbayerischen Kuriers heißt es: “Als echte Überraschung zeigt sich das Traversflötenspiel Sabine Dreiers. Die vorherrschende Meinung, das Musizieren auf diesem Vorläufer der Querflöte bedinge gewisse Unsauberkeiten, wird endgültig als Vorurteil entlarvt. Mit flüssigem, ungemein differenziertem Spiel, zeigt die Flötistin, dass sie zu den profilierten Interpreten dieses Instruments gehört. Eindrucksvoll ist die an alten Aufführungsprinzipien orientierte Technik des Ornamentierens, mit der die Flötistin zugleich beweist, dass Musik auf historischen Instrumenten nicht zum langweiligen Dozieren mit Tönen geraten muß.“

Wiesbadener Kurier: “Johann Sebastian Bachs Sonate für Flöte und Basso continuo e-moll…: mit dem alten, klappenlosen Holze und dem handnahen Saiteninstrument wurde sie zu einem neuen, besser gesagt, genau richtigen historischen Klangerlebnis. Der Flöte haftete nichts Hauchiges an. Ihr schlanker, dennoch warmherziger Ton erwies sich als bemerkenswert modulationsfähig…Und Sabine Dreier ließ während der schnellen Sätze eine schlackenlose Artikulation hören. Dem Andante verlieh sie wunderschön, unaufdringlichen ariosen Charakter…Die Flöte klang beseelt, die Laute fein…Quintessenz – das Duo Dreier/Kirchhof ist ein Tip für Barockmusikforscher und –liebhaber. Eine angenehm beruhigende Wirkung, fast eine Therapie, geht von ihm auf unsere gestressten Gemüter aus.“

Wetterauer Zeitung: “…und das gilt für die künstlerische Leistung des ganzen Konzertes: Sabine Dreier bestach mit stupender Technik, mit silbrigem, weichem, runden Ton in der jeweiligen Lage, mit glitzernden Girlanden und beseeltem, lyrischen Klang.“

Frankfurter Rundschau : “Der Kammermusikabend lebte und bezauberte vor allem durch die herausragenden Interpretationen Sabine Dreiers. Wieder einmal zeigte sie sich als Meisterin ihrer Instrumente, von Piccolo- und Querflöte bis zur Bassflöte. Gestaltungsreich und technisch überaus versiert schwelgte sie in farbenprächtigen, romantischen Weisen aus Norwegen und Finnland, fesselte ihr Publikum mit ideenreichen Improvisationen über eine indische Raga und überzeugte auch mit moderner polytonaler Musik…. Mit zarten, aber akzentuierten Tönen auf der Querflöte fing Sabine Dreier die ersten Sonnenstrahlen ein, ließ in fesselnden Variationen die wachsende Kraft der aufgehenden Sonne erahnen. Die dezente klangliche Begleitung durch Gitarrist Rudolf Klemisch…rundete das musikalische Kleinod…harmonisch ab.“

Historische und moderne Flöten